Frühstück!

In Hotels liebe ich es, bei Freunden hat es einen vertrauten Pyjama-Charakter, zu Hause ist es zum schönen Ritual geworden. Frühstück! Ein Start in den Tag. Hauptsache nicht zu lang, Bruuunch zieht sich ewig und lähmt garantiert den Rest des Tages, jede Einladung zum Brunch ist für mich mit einem tiefen Seufzer verbunden.
Aber hier geht es nur um das Frühstück und sogar nur ein Teil davon: Frühstücksteller.

Frühstücksteller mit Ornamenten

(Scroll down down down for the English summary)

Nicht dass ich sie wirklich gesammelt hätte, sie sind eher zugelaufen, auf Flohmärkten kriegt man sie meistens nachgeschmissen (das hört man dann). Und sonst sind sie total günstig zu haben – ihnen fehlt nämlich der begehrte Rest vom Sammeltassengedeck: die Tasse mit ihrer Untertasse haben einen eigenen Schicksal gehabt.
Ich war nie wirklich glücklich mit konsequenten Sets von irgendwas, und der Stapel an Frühstückstellern ist ein klirrender Beweis davon. Ich wurde sogar als Tellerquelle von einer Freundin mit meinem Stapel zusammen zu einer Party eingeladen – also auch Shareware.

Sammlung Teller mit Mustern
Tellersammlung mit Ornamentik

Hier ein kleines Fotoshooting, vor allem als Ode an die Frühstücksfreude. Offensichtlich haben meine Teller einen gewissen omahaften Touch, blumige Motive, manchmal von einem Relief im Scherben begleitet.
Das ist oft die nicht besonders wertvolle, leicht kitschige Optik, die bei Haushaltsauflösungen zuerst geopfert wird, wenn sich jemand (vorausgesetzt, es soll überhaupt was erhalten werden) zwischen einem Rosenthal und einem Meissen entscheiden muss.
Sammlung Frühstücksteller
Bei einer so minimalen Investition – die Teile kosten meistens einen Euro oder so – denkt man: OK, wenn der eine oder andere kaputtgeht, ist das kein Drama. Das stimmt auch, es wäre kein Service unvollständig geworden und kein Ärger in der Familie ausgebrochen. Wenn das auch kein Drama wäre – in meinem Mischlingstapel ist bisher noch nichts passiert.

Ornamente an den Tellern

ENGLISH SUMMARY: Breakfast!
In hotels I love it, at friends‘ place it can have a familiar pyjama character, at home it has become a beautiful ritual. Breakfast! A start to the day. Not too long, a bruuunch takes forever and is guaranteed to paralyse the rest of the day, so for me an invitation to brunch is usually accompanied by a deep sigh.
But here it is only about breakfast and even only a part of it: breakfast plates.
Not that I really collected them, I rather ran into them. They are totally cheap to have – they lack the coveted rest of the collectors set: The cup and saucer have had their own destiny.
I have never been really happy with consistent sets of anything, and the stack of breakfast plates is a clinking proof of it. I have even been invited to a party together with my stack as a plate source by a friend – a case of shareware.
Here is a small photo shooting as an ode to the joy of breakfast. Obviously my plates have a certain Grandma touch with their flowery motives, sometimes accompanied by a relief.
This is often the not particularly valuable, slightly kitschy look that gets sacrificed right away during a household clearance, when someone has to choose between a Rosenthal and a Meissen (assuming that something is to be preserved at all).
With such a minimal investment – the parts usually cost one euro or so – you might think: OK, if one or the other gets crushed, it’s no big deal. This is true, no service would have become incomplete and no fight would have broken out in the family. That wouldn‘t have been a drama, but fortunately up till now nothing’s happened to my mongrel stack.

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