Victim Pot Nr.25 zum 3. Bloggeburtstag: Oldschool digital.

Danke, dass Ihr da seid! Vor drei Jahren habe ich einmal nach viel hin- und her den ersten Artikel auf diesem Blog veröffentlicht. Der heutige Victim Pot zum dritten Bloggeburtstag ist Oldschool-digital. Das ergab sich, als ich eine visuelle Darstellung für den Blog gesucht habe.

Was für drei Jahre… Ich werde mich jetzt aber nicht beweihräuchern. Schließlich ist es nicht mein Geburtstag!

Victim Pot Teekanne zum dritten Geburtstag mit Kerzen und digitalem Dekor

(Scroll down down down for the English summary)

Einige Fragen, die ich in den letzten drei Jahren gehört habe:

– Wirst du jetzt Influencer?

– Nein, ich möchte doch nicht wie eine Grippe heißen. Im Ernst: Das Wort beinhaltet „Einfluss haben“, also doch, klar möchte ich, dass etwas von meinen Texten und Bildern irgendwo ankommt und zu einer Idee oder Entscheidung bei jemandem beiträgt. Das ist die Hoffnung bei der Arbeit.

– Bist du Minimalistin?

– Jain. Wenn es darum geht, seine Welt ohne Sachen ins Digitale umzuziehen und in leeren Räumen zu wohnen, nein. Aber so wie ich meine Art vom Minimalismus verstehe – wenig zu verbrauchen, alles möglichst selbst zu machen, Konsum in Frage zu stellen, bei jeder Handlung die Konsequenzen auszuwiegen, wäre die Antwort ja. Aber lieber keine Etiketten, bitte.

– Das kostet sicherlich viel Zeit, was hast du davon?

– Das tut es. Es ist eine Kommunikation mit Menschen, die Vermittlung von Ideen oder Überlegungen, die Wellenlänge. Als Künstlerin kommuniziere ich überwiegend durch Bilder und die verbale Ebene ist oft sogar unerwünscht. Der Blog spielt eine andere Rolle, wie eine Zeitschrift auf dem Bildschirm, hier können Themen direkt angesprochen werden.

– Blogger verdienen doch viel Geld, wie sieht es damit aus?

– Das ist bei vielen Bloggerinnen und Bloggern tatsächlich so. Oft wird Werbung in Anspruch genommen, das möchte ich nicht, bald schreibe ich auch warum. Was in meinem Bereich nicht vorkommt, ist das Ausprobieren von z.B. Küchengeräten oder anderen Produkten, um darüber zu schreiben. Das ist im Bereich Mode, Kosmetik, Kochen sehr oft der Fall. Da ich meine eigenen Gedanken und Projekte beschreibe und keine Produkte empfehle, ist die Antwort selbstverständlich. Ich bin aber offen für Kooperationen aller Art, was zu neuen Projekten führen kann. Ich bin neugierig und bereit, mich mit nachhaltigen Gestaltungsmöglichkeiten zu befassen.

– Wie möchtest du expandieren?

– Die Frage ist schwierig, weil in mir alles gegen die allgegenwärtige Expansion spricht. Gleichzeitig möchte ich natürlich, dass dieser Nischenblog neue Leserinnen und Leser erreicht. So könnte zum Beispiel jede/r von denen, die diese Worte gerade lesen, eine Nachricht an einen befreundeten Menschen schicken mit dem Link zu Shape of the Air, nach dem Motto „Hey, ich hab hier etwas, was Dich interessieren könnte…“.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit den Blog in Sozialen Medien zu verbreiten. Ich selbst bin nur auf Instagram und möchte das auch nicht ändern.

Das hier ist ein Magazin aus einer Hand (fast! Weil die Unterstützung von meinem Freund muss hier unbedingt erwähnt werden).
Am Anfang war ich mir nicht sicher, wie lange ich es konsequent durchhalte, nicht weil mir die Themen ausgehen würden, sondern weil ich mich nicht für Langzeitprojektetauglich halte.
Es stellte sich aber heraus, dass mich die Arbeit an inzwischen über 100 Artikeln nicht ausgebremst hat, im Gegenteil, ständig ergeben sich neue Ideen. Ich habe aber meinen Rhythmus von wöchentlichen Artikeln verändert, realistisch sind Veröffentlichungen alle zwei Wochen, manchmal geht auch das nicht, gerade jetzt in der trüben Zeit.

Alle Artikel sind so gedacht, dass ihre Inhalte nicht nur in der Zeit ihrer Veröffentlichung aktuell sind. Klar, im Hochsommer greift man nicht unbedingt zu Weihnachtssternen, aber warum eigentlich nicht?

Gibt es Themenwünsche, Anregungen oder Fragen? Ich freue mich auf Kontakt!

Sprecht mich gerne an unter mail@shape-of-the-air.net oder in den Kommentaren.

Kurze Empfehlung: Über den Blog steht was im About.
Springen und Stöbern am besten in Alle Posts.
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Digitalcollage der Ziffern drei und brennenden Tortenkerzen

ENGLISH SUMMARY: Victim Pot No.25 for the 3rd blog birthday: Oldschool digital.

Thank you for being here! Three years ago, after much back and forth, I published the first article on this blog. Today’s Victim Pot is oldschool digital. This came about when I was looking for a visual representation for the blog.
These three years… I’m not going to boast about it now though. After all, it’s not my birthday!
Some questions I’ve heard over the past three years:
– Are you going to become an influencer?
– No, I don’t want to be named like a flu. Seriously, the word implies “to have influence”, so yes, of course I want some of my writing and images to reach somewhere and contribute to an idea or decision for someone. That’s the hope in my work.
– Are you a minimalist?
– Yes/No. If it’s about moving your world into the digital realm without stuff and living in empty spaces, no. But as I understand my kind of minimalism – to need little, to do everything myself as much as possible, to question consumption, to weigh the consequences of every action, the answer would be yes. But rather no labels, please.
– It certainly costs a lot of time, what do you get out of it?
– It does. It’s communicating with people, communicating ideas or thoughts, the wavelength. As an artist, I communicate mainly through images and the verbal level is often even unwanted. The blog plays a different role, like a magazine on the screen, here topics can be addressed directly.
– Bloggers earn a lot of money, how about that?
– That is indeed the case with many bloggers. Often advertising is taken up, I don’t want that, soon I’ll write why. What doesn’t happen in my field is trying out kitchen appliances or other products, for example, in order to write about them. That is very often the case in fashion, cosmetics, cooking. Since I describe my own thoughts and projects and do not recommend any products, the answer is self-evident. However, I am open to collaborations of all kinds, which can lead to new projects. I am curious and willing to look into sustainable design options.
– How would you like to expand?
– It’s a difficult question because everything in me is against ubiquitous expansion. At the same time, of course, I want this niche blog to reach new readers. For example, each of those reading these words right now could send a message to a friend with the link to Shape of the Air, saying “Hey, I have something here that might interest you…”. There is of course also the possibility to share the blog on social media. I’m only active on Instagram myself and don’t want to change that.
This is a single-source magazine (almost!. Because the support of my boyfriend has to be mentioned here).
In the beginning I wasn’t sure how long I’d be able to keep it up consistently, not because I’d run out of topics, but because I don’t consider myself fit for long-term projects.
But it turned out that working on over 100 articles by now hasn’t slowed me down, on the contrary, new ideas are constantly coming up. However, I have changed my rhythm from weekly articles, realistically publications are every fortnight, sometimes that doesn’t work either, especially now in the gloomy time.
All articles are designed so that their content is not only current in the time of their publication. Sure, you don’t necessarily look up Christmas Stars in high summer, but why not?
Are there any topic requests, suggestions or questions? I look forward to hearing from you!
Feel free to contact me at mail@shape-of-the-air.net or in the comments.
Short recommendation: There is something about the blog in About.
For jumping and browsing, it’s best to go to All Posts.
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